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Dagmar Chidolue - Presseartikel


Nordbayern.de 16.02.2012

Lesefieber im Doppeldeckerbus

Ein literarischer Ausflug begeistert 50 Zweitklässler aus der Fürther Südstadt

FÜRTH - Mucksmäuschenstill ist es während der Lesung mit der erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchautorin Dagmar Chidolue. Ein kleines Kunststück, bedenkt man, dass vor ihr rund 50 aufgeregte Zweitklässler sitzen. Das Besondere: Chidolue liest nicht im Klassenzimmer oder in der Bücherei, sondern in einem Doppeldeckerbus der Deutschen Bahn (DB).

Keine Berührungsängste haben die Jungen und Mädchen beim spannenden Ausflug mit Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue auf dem Oberdeck des Reisebusses.
Foto: Hans-Joachim Winckler

Die Autorin hat zwei ihrer Kinderbücher mitgebracht: „Millie fährt Zug“ und den neu erschienenen Band „Milli in Wien“. Um 11 Uhr bricht der Reisebus an der John F. Kennedy-Grundschule zu einer kleinen Rundfahrt Richtung Zirndorf auf. Während der Tour und anschließend im Bus auf dem Pausenhof in der Fürther Südstadt zieht die 67-Jährige das junge Publikum mit Leseproben mühelos in ihren Bann.

Normalerweise bringt der Reisebus Touristen mehrmals am Tag von Nürnberg nach Prag und wieder zurück. Da er gestern jedoch nicht im Einsatz war, sondern als Reserve diente, kam die Idee einer Lesung der besonderen Art auf. In Kooperation der DB mit der „Stiftung Lesen“ entstand dieses Projekt, um die Begeisterung der Grundschüler am Lesen zu fördern.

Der Erfolg des Ausflugs gibt den Initiatoren recht: Als die Kinder wieder an ihrer Schule angekommen sind, würden viele von ihnen am liebsten zu einer weiteren Rundfahrt aufbrechen. Diese tolle Resonanz freut die Veranstalter. Die Lesung mit Rundfahrt im Bus hätte ruhig länger dauern dürfen, sagen die Grundschüler.

Besonders angetan habe es ihnen während der Fahrt der zugefrorene Main-Donau-Kanal an der Südwesttangente, erzählt ein Mädchen. Spannend fanden die Kinder den Ausflug auch deshalb, weil manche von ihnen zum ersten Mal mit einem Doppeldeckerbus gefahren sind.

Mit leeren Händen musste kein Kind nach Hause gehen: Zum Abschied gab es für alle diverse Geschenke, wie Stifte oder Süßigkeiten. Auch kleine, unverkäufliche Modelle des Doppeldeckerbusses wurden als Souvenirs verteilt.

 

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