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Dagmar Chidolue - Presseartikel


www.shz.de 10.08.2011


"Millie" zog die kleinen Zuhörer in ihren Bann

10. August 2011 | Von mse

Gespanntes Publikum: Aufmerksam lauschten die Kinder der Autorin. Foto: mse "Als junger Mensch konnte ich mit Kindern nicht viel anfangen, heute jedoch, als ältere Frau, liebe ich die Kleinen und könnte sie alle knuddeln." Das sagt die Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue, die in der Stadtbücherei einem eindeutig begeisterten jungen Publikum aus ihren "Millie-Büchern" vorlas. Chidolue selbst hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Föhr hat sie schon "etliche Male" besucht, erstmals aber auf der Insel gelesen.

Dagmar Chidolue hat mit 20 Jahren, "nur so aus Langeweile", angefangen zu schreiben. Zunächst über ihre eigene Kindheit und seit 1990 über "Millie", ein abenteuerlustiges, kleines Mädchen, das die ganze Welt bereist. Dabei hat die Autorin die Reisen, die sie ihre Hauptperson machen lässt, selbst unternommen. Doch die Bücher sollen nicht nur unterhalten, sondern auch etwas über Land und Leute auf "Millis" Stationen informieren. In der Wyker Bücherei las Chidolue im Rahmen des Föhrer Literaturommers aus dem Buch "Millie in Istanbul". Die Kinder und auch die sie begleitenden Erwachsenen lauschten aufmerksam. Die Autorin bezog die jungen Zuhörer sofort mit ins Geschehen ein, stellte Fragen und führte die Kinder auf einen Istanbuler Basar. Der Kauf eines "fliegenden Teppichs" ließ die kleinen Zuhörer atemlos lauschen.

Aber "Millie" reist auch an die Nordsee und Wyk wird als Hauptstadt von Föhr erklärt. In dieser Geschichte geht es um Sandburgenbauen und Bernsteinsuchen.

Derzeit hat die Schriftstellerin ein neues "Millie-Buch" in Arbeit, das sie "Die verrückteste Reise der Welt" nennt. Sie fragt die Kinder, wohin Millie diese Reise wohl machen wird. Ein Knirps sagt: "An den Nordpol." Ein Volltreffer.


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